Wer, wie ich, am Ende des Geldes noch zuviel Monat hat, kann versuchen, mit einer Software wie
Grisbi oder
jGnash die eigenen Ausgaben in den Griff zu bekommen. Mit beiden kann man Konten einrichten (Giro-, Kreditkarten-, und/oder Bargeld-Konten), Kategorien für Ein- und Ausgaben definieren, und sodann selbige aufzeichnen (sprich eingeben).
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| Grisbi: Auf der Startseite ist die Finanzübersicht auf einen Blick einzusehen |
Spätestens nach einem Monat sollte man sich einen aussagenden Report ausgeben lassen und das eigene Verhalten mit dem schnöden Mammon überdenken.
Während Grisbi in verschiedenen Versionen für die drei gängigsten Betriebssysteme GNU/Linux, Mac OS X, und Windows zur Verfügung steht, ist jGnash in Java geschrieben. Insofern ist das ein Vorteil: alle nutzen dieselbe Version (Ich werde nicht müde, zu erwähnen, daß Programme, die in Java geschrieben sind, den brillanten Vorsprung haben, auf allen Betriebssystemen zu laufen, für die es eine
Java Virtual Machine gibt). Vor Jahren benutze ich mal Grisbi auf Windows, aber die Windows Version war bei weitem nicht so gut, wie die für die GNU/Linux. Für mich auch verständlich; also nutzte ich jGnash.
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| Grisbi: Die Konten lassen sich mit Logos personalisieren. |
Jetzt bin ich aber mittlerweile fast ausschließlich auf GNU/Linux daheim - und deswegen wieder Grisbi.
Grisbi unterstützt folgende Formate:
- OFX (Open Final Exchange)
- Gnucash (eine weitere, freie, und sehr mächtige Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmen)
- QIF (Quicken Interchange Format)
- CSV (Comma Separated Values, Textdateien, wo die Werte mit Kommas getrennt sind)
Viel Spaß beim persönlichen Finanzmanagement!